E
Eklipse
(griechisch = Ausbleiben)
Finsternis von Sonne oder Mond, die dadurch entsteht, dass der Mond sich vor die
Sonne schiebt oder die Erde zwischen Sonne und Mond tritt. Zwar umläuft der Mond
die Erde alle 27 Tage, dennoch treten diese Phänomene nicht monatlich auf, weil
die Ekliptik so »breit«
ist, dass die Mondbahn mal überhalb mal unterhalb der Sonne verläuft. Den Schnittpunkt,
an dem sie die Sonnenlaufbahn nach oben überquert nennt man aufsteigenden Mondknoten,
während der andere Schnittpunkt der absteigende Mondknoten ist. Stehen Sonne und
Mond zusammen an einem dieser Knoten, gibt es eine Sonnenfinsternis, stehen sie
gleichzeitig an den gegenüberliegenden Punkten, verfinstert sich der Mond. In
einem Zeitraum von etwa 18 Jahren, der so genannten
Saros-Periode, wiederholen sich alle Sonnen- und Mondfinsternisse
in gleicher Reihenfolge und gleichem Zeitabstand.
Bedeutung:
In
der traditionellen Astrologie wurde die Verfinsterung von Sonne und Mond zumeist
als Unheil verkündend gedeutet. Heute erkennt die psychologische
Astrologie in diesen
Konstellationen aber auch Chancen.
Ekliptik
(griechisch
= Bahn der Eklipsen) Die
scheinbare Laufbahn der Sonne und aller Planeten um die Erde, der Himmelskreis,
den die Sonne von der Erde aus betrachtet innerhalb eines Jahres durchläuft. Diese
Bahn ist auch als Tierkreis
oder Zodiak bekannt und wird von den so genannten Tierkreiszeichen
in zwölf Abschnitte gegliedert. Die Ekliptik steht im Vergleich zum Erdäquator
schräg, wodurch die Jahreszeiten entstehen, in denen die Planeten mal höher mal
niedriger stehen. Am auffallensten ist diese Phänomen an der Sonne zu beobachten.
Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres haben wir in unseren Breitengraden (50°)
über 16 Tagesstunden und die Sonne erreicht eine Höhe von mehr als 63 Grad, während
der 21. Dezember, der kürzeste Tag des Jahres nur 8 Tagesstunden hat, und der
Höchststand der Sonne keine 17 Grad erreicht. Die beiden Punkte, an denen die
Sonnenumlaufbahn den Äquator kreuzt sind der Frühlings- und der Herbstanfang bei
denen Tag und Nacht jeweils gleich lang sind.

Der
Himmelsäquator ist der in den Weltraum hinein erweiterte Erdäquator.
Schräg
dazu verläuft die Ekliptik, über die die Sonne und alle Planeten wandern.
Steht die Sonne am einem Schnittpunkt der beiden Bahnen haben wir eine Tag-
und Nachtgleiche. Am oberen Wendepunkt ist auf der nördlichen Erdhalbkugel der
längste Tag, an ihrem unteren Wendepunkt die längste Nacht. (Grafik: Astrologie
Heute)
Wie hoch ein Planet über den Äquator steigt, oder wie weit er sich darunter begibt, wird durch seine Deklination ausgedrückt.
Elektion
(von
lateinisch eligere = auswählen) Die astrologische Bestimmung eines günstigen
Zeitpunkts für ein Vorhaben.
Element
(lateinisch
= Grundstoff) Die vier Grundstoffe, aus denen nach antiker Lehre die ganze Schöpfung
besteht, bilden die Basis der astrologischen Typenlehre. Die zwölf Tierkreiszeichen
spiegeln die drei Qualitäten
eines jeden der vier Elemente in Form der Feuer-,
Luft-,
Erd-
und Wasserzeichen
wider. In Horoskopen werden die zugehörigen Zeichen zumeist in den folgenden Farben
dargestellt: Feuer,
Erde, Luft, Wasser. Die vier Elementartypen stimmen weitgehend
mit den Charakteren der gängigen Typenlehren überein, Lediglich bei der Typenlehre
C.G.Jungs gibt es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Zuordnung von
Feuer und Wasser.
| Die vier Elementartypen im Verhältnis zu anderen Typenlehren | ||||
| Astrologie | Feuer | Erde | Luft | Wasser |
| Klassische Typenlehre | Choleriker | Melancholiker | Sanguiniker | Phlegmatiker |
| Typen nach Fritz Riemann | Hysteriker | Zwanghafte | Schizoide | Depressive |
| Jung'sche Typenlehre | Fühltyp/ Intuitionstyp | Empfindungstyp | Denktyp |
Intuitionstyp/ Fühltyp |
Ephemeriden
(griechisch
= Tageblatt, Tagebuch) Astronomisch berechnete Tabellen mit Planetenlaufbahnen,
aus denen der tägliche Stand eines jeden Planeten aus geozentrischer
Sicht entnommen werden kann.
Erhöhung
Erlöste Planeten